2020 wurden erhöhte Ethylenoxid-Gehalte in Lebensmitteln aus Nicht-EU-Ländern nachgewiesen, obwohl diese Substanz als krebserregend und erbgutschädigend eingestuft wird. Seitdem gelten noch strengere Grenzwerte bei der Einfuhr von Ethylenoxid in die Europäische Union. In diesem Beitrag klären wir, welche Produkte mit diesem Stoff belastet sein könnten, welche Grenzwerte für Ethylenoxid festgelegt wurden und welche Maßnahmen die EU ergriffen hat, damit es nicht in unsere Lebensmittel gelangt.
Im Vergleich zu konventionell hergestellten Lebensmitteln unterliegen Bio Lebensmittel strengeren Vorgaben, wie diese angebaut, produziert und vermarktet werden dürfen. Somit wird garantiert, dass Bio Lebensmittel z.B. keine chemischen Zusatzstoffe enthalten. Doch wie wird genau gewährleistet, dass in einem Produkt 'Bio' drin ist, wo auch 'Bio' draufsteht?
Titandioxid zählt weltweit zu den am meisten produzierten Nanopartikeln und wird - aufgrund seiner vielfältigen Eigenschaften - schon seit mehr als 50 Jahren sowohl in Produkten der Lebensmittel-, Pharma- als auch Kosmetikindustrie eingesetzt. Als Zusatzstoff E171 verleiht Titandioxid Lebensmitteln Glanz und Frische. Doch ist es wirklich so bedenkenlos zum Verzehr geeignet wie derzeit angenommen?
Acrylamid ist unerwünscht und entsteht beispielsweise beim Erhitzen von kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Da es im Verdacht steht krebserregend zu wirken, sind EU-weit Höchstwerte für Acrylamid in Lebensmitteln und Genussmitteln festgelegt. Hier gibt es noch mehr Wissenswertes rund um Acrylamid.
Pyrrolizidinalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen. In Form von Tee, Kräutern oder pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln können sie in den menschlichen Organismus gelangen. In diesem Beitrag klären wir auf, welche Gefahren von dieser Stoffgruppe ausgehen, ob es Grenzwerte für Lebensmittel gibt und wie eine erhöhte Aufnahme von Pyrrolizinalkaloiden über die Nahrung reduziert werden kann.
Durchschnittlich werden jede Woche in Deutschland zwei Lebensmittel zurückgerufen. Doch häufig kommen Produktrückrufe zu spät oder sie erreichen die Verbraucherschaft erst gar nicht. In diesem Beitrag klären wir auf, woran das liegt und welche Möglichkeiten es gibt, sich trotzdem über mögliche gesundheitsgefährdende oder unsichere Lebensmittel zu informieren.
In Internetforen wird immer wieder über die Vor- und Nachteile von Mikrowellen diskutiert. So heißt es beispielsweise, dass in Mikrowellen erwärmte Lebensmittel verstrahlt werden und dass die wertvollen Nährstoffe dabei komplett zerstört werden. In diesem Beitrag wollen wir diesen Behauptungen auf den Grund gehen und erfahren, welche Auswirkungen Mikrowellen wirklich auf unser Essen und unsere Gesundheit haben.
Glyphosat ist das Unkrautvernichtungsmittel schlechthin. Es wird weltweit in hohen Mengen eingesetzt. Doch dieses Totalherbizid steht zunehmend im Verdacht, sowohl der menschlichen Gesundheit zu schaden als auch negative Auswirkungen auf die Umwelt zu haben. In diesem Beitrag wird erläutert, warum der Unkrautvernichter Glyphosat so häufig Anwendung findet, welche bisherigen Erkenntnisse es zu den Auswirkungen auf Menschen, Flora und Fauna gibt, und welche Alternativen es zu diesem Pestizid gibt.
Gentechnik hat beim europäischen Verbraucher einen eher schlechten Ruf. Aus diesem Grund sind gentechnisch veränderte Lebensmittel in unseren Supermärkten selten zu finden. Die EU schreibt die eindeutige Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln vor. Allerdings gibt es Ausnahmen, so dass gentechnisch veränderte Produkte im Handel erhältlich sind, ohne dass diese entsprechend markiert sind. Welche Ausnahmen gibt es und welche potentiellen Gefahren birgt die Gentechnik für Umwelt und Gesundheit?
Süßstoffe, wie Apartam und Cyclamat, gelten als Alternative für raffinierten Zucker, denn sie sollen die Energiezufuhr mit der Nahrung reduzieren und so die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen herabsenken. Doch immer wieder wird über die schädlichen Wirkungen von Süßstoffen diskutiert. Welche Nebenwirkungen haben Süßstoffe nach dem heutigen Stand der Wissenschaft?
Bestandteile von Mineralölen können über die Verpackung in unsere Lebensmittel gelangen. Mineralöle können einen negativen Einfluss auf die Gesundheit haben. Diese Problematik ist schon seit vielen Jahren bekannt, jedoch ist bislang in Deutschland keine gesetzliche Regelung zur Senkung des Mineralöl-Gehalts in Lebensmittel in Kraft getreten.
Um den hohen Zuckerkonsum zu reduzieren, wurde in einigen Ländern die Zuckersteuer auf stark zuckerhaltige Getränke eingeführt. Welche Erfolge hat diese Steuer bisher erreicht? Wäre sie auch für Deutschland sinnvoll?
Aufgrund falscher Ernährung leiden immer mehr Deutsche an Übergewicht und dessen Folgen. Daher erscheint es sinnvoll, Lebensmittel im Bezug auf ihre Nährstoff-Zusammensetzung verständlicher zu kennzeichnen. Im Sommer 2019 wird eine Studie zu verschiedenen Nährwert-Modellen durchgeführt. Das von den Befragten favorisierte Modell soll zukünftig freiwillig auf die Vorderseite von Produkten gedruckt werden - Lebensmittelampel oder nicht?
In der Massentierhaltung werden tonnenweise Antibiotika eingesetzt, die zur Entstehung von antibiotikaresistenten Bakterien führen können. Im Falle einer Infektion bei Tier oder Mensch können diese resistenten Keime nicht mehr mit Antibiotika bekämpft werden. Der Verbrauchermonitor des Bundesamtes für Risikobewertung befand in einer Umfrage von 2018, dass Antibiotikaresistenz und deren Folgen das Gesundheits- und Verbraucherthema ist, vor dem die Deutschen am meisten Angst haben. Ist diese Angst berechtigt?
Egal ob Joghurt, Chips oder Müsli - Etiketten sind auf den meisten Lebensmitteln zu finden. Ihr Inhalt und Aussehen sind für uns Verbraucher eine wichtige Entscheidungshilfe. Doch verspricht die Gestaltung der Etiketten manchmal mehr, als dass das wirklich Produkt hält? Und wer entscheidet über den Inhalt der Etiketten?