Die 8 wichtigsten Food-Trends für 2021

1. Japanische Küche

Die traditionelle japanische Küche wird auch hierzulande immer beliebter. Dieser aufkommende Trend beschränkt sich dabei nicht nur auf die bekannten Sushi-Rollen, sondern umfasst noch viele weitere Rezeptideen:

Da wäre z.B. das japanische Gericht Okonomiyaki, was soviel bedeutet wie 'Brate, was du willst'. Dabei handelt es sich um einen Mix aus Pfannkuchen und Pizza, welcher mit vielen anderen Zutaten kombiniert werden kann. 

In vielen japanischen Gerichten dürfen natürlich Algen nicht fehlen. Diese tragen zu einer intensiven Würze bei und sind obendrein reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Für die Zubereitung von Sushi ist dieses Meeresgemüse beispielsweise unverzichtbar. Als Weiterentwicklung dieser wohl bekanntesten japanischen Speise gilt der neue Trend der Sushi-Bakes. Das ist eine Art Auflauf, welcher nach dem Backen portionsweise in einem Algenblatt serviert wird – ohne kompliziertes Rollen. 

Auch süße Gericht zaubert die japanische Küche - wie etwa Mochi. Das ist ein Reiskuchen, welcher aus Reismehl besteht und traditionell mit einer Paste aus roten Bohnen, Erdnussbutter, Kokos, und Sesamcreme gefüllt wird.

2. Ghost Kitchen

Dieser Trend, welcher auch unter dem Namen Dark-Kitchen bekannt ist, stammt ursprünglich aus den USA. Ghost Kitchens sind digitale Restaurants – streng genommen eher Marken - in denen nur gekocht, aber nicht serviert wird. Stattdessen bringt ein Lieferservice das über Liefer-Plattformen bestellte Essen direkt nach Hause. 

Gerade jetzt in Zeiten von Corona gewinnt diese Form von Lieferservice immer an Zuspruch. Doch auch außerhalb des von der Pandemie geprägten Alltags hat dieser Trend großes Potential, denn er beinhaltet so einige ökonomische Vorteile - wie etwa die Einsparung an Servicepersonal und Ausstattung. 

3. Lokal ist 'in'

Regional und saisonal – so sieht die nachhaltige Ernährung von heute aus. Gerade jetzt in der Corona-Krise kann regionale Kost kleine und mittelständige Unternehmen finanziell unterstützen.  

4. Neue Getränke-Variationen

Mit dem gesundheitsbewussten Essverhalten sind auch Getränke immer mehr in den Blickpunkt gerückt. Diese werden immer häufiger mit funktionellen Inhaltsstoffen angereichert. Ein Beispiel dafür ist der Coffbucha. Das ist ein probiotischer Mix aus Kombucha und Kaffee. Auch alkoholfreie Getränke - wie z.B. Mocktails, welche mit Säften gemischt eine willkommene Alternative zu alkoholhaltigen Cocktails darstellen - liegen voll im Trend.

5. Biodiversität und Transparenz

In Anbetracht der immer deutlicher werdenden Klimaveränderung ist es wichtig, die Lebensmittelproduktion so zu gestalten, dass wir mit gutem Gewissen Lebensmittel beziehen können. Das geht nur, wenn Artenreichtum (Biodiversität) bewahrt wird sowie Erzeugung und Transport von Lebensmitteln eine positive Ökobilanz aufweisen. 

Gerade beim Anbau von Lebensmitteln in Monokulturen werden durch Pestizide Böden und Gewässer belastet, sodass die Artenvielfalt gefährdet ist. Eine mögliche Lösung für diese Problematik stellen Mischkulturen dar. Diese sind auf lange Sicht nicht nur ertragreicher, sondern auch schonender für die Umwelt und resistenter gegen immer häufiger auftretende Wetterphänomene wie Dürre. 

Verbraucher richten beim Kauf immer mehr den Fokus auf  Anbaubedingungen, Herkunft, Vertrieb, und Inhaltsstoffe der Lebensmittel. Nur Hersteller, die eine lückenlose Dokumentation und Transparenz innerhalb ihrer Produktherstellung aufweisen können, gewinnen dabei das Vertrauen der Verbraucher.

6. Plant-based food

Die pflanzenbasierte Ernährung gewinnt schon seit einigen Jahren immer mehr an Zuspruch. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es eine steigende Anzahl an Produkten im Supermarktregal gibt, welche rein pflanzlichen Ursprungs sind. Es ist gut möglich, dass diese pflanzlichen Lebensmitteln auch immer mehr tierisch Produkte ersetzen, ohne dass dabei Gefühle, wie Verzicht oder Zwang in den Vordergrund rücken. 

7. Fast good

Hierbei handelt es sich um Fast food, welches aber aus ernährungsphysiologisch wertvollen Nahrungsmitten zubereitet wird – eben Fast good

8. Soft health

Frisches Obst und Gemüse haben deutlich an Nachfrage gewonnen und wurden 2020 mehr als die Jahre zuvor gekauft. Dies steht nicht zuletzt mit einem veränderten Ernährungsverhalten in der Corona-Krise im Zusammenhang, denn immer mehr Menschen kochen in Zeiten von Lockdowns selbst.

Bei Soft health geht es um das Zusammenspiel von Ausgewogenheit und Vielfalt von Speisen mit einem hohen Anteil an Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten - ohne dabei einzelne eher als ungesund eingestufte Lebensmittel außen vor zu lassen. Vielmehr handelt sich bei diesem Trend um ein ganzheitliches Verständnis, welches nicht primär nährstoff- und kalorienbezogen ist.

Tags: Ernährung

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